Zentrum für Glücksspielforschung bei der Universität Wien
Zentrum für Glücksspielforschung bei der Universität Wien
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Presse 
 
15. Juli 2008     
Grundsätzlich genießt das primäre Gemeinschaftsrecht einen Anwendungsvorrang gegenüber dem nationalen Recht. Dies hat zur Folge, dass nationale Gerichte innerstaatliche Regelungen des Mitgliedstaates auf deren Vereinbarkeit mit dem Gemeinschaftsrecht zu prüfen und in rechtlich eindeutigen Fällen nationale Regelungen auch unangewendet zu lassen haben, wenn diese dem primären Gemeinschaftsrecht widersprechen (sog Inzidentkontrolle).Grundlegendes zur Prüfung des Gemeinschaftsrechtes durch nationale Gerichte

20. März 2008     
Bereits seit Jahren wird im Glücksspielsektor immer wieder von Liberalisierungsbefürwortern nach rechtlichen Argumenten gesucht, um in Europa Glücksspiel anbieten zu dürfen, ohne sich hierbei an nationalstaatliche Vorgaben halten zu müssen. Neuerdings wird hier jedoch im Besonderen auch noch die Ansicht vertreten, dass die strafrechtlichen Sanktionen in den Mitgliedstaaten, die dem Schutz von Glücksspielmonopolen und damit auch dem Spielerschutz dienen, für ausländische Anbieter nicht mehr gelten sollen. De facto finden die von dieser Seite vorgebrachten Argumente jedoch weder eine Bestätigung in der Rechtsprechung des EuGH noch in sonstigen Rechtsakten der EU.Glücksspielstrafrecht als Instrument des Spielerschutzes

31. März 2008     
Die aktuell erschiene Sammlung enthält sämtliche Judikate des VfGH in Wahlsachen seit 1920 in Stichworten mit Fundstellen (VfSlg und GZ).Gerhard Strejcek/Daniela Urban: Der Verfassungsgerichtshof als Wahlgericht. Erkenntnisse und Beschlüsse in Stichworten 1921-2007

1. September 2007     
Sandra Day O'Connor war das erste weibliche Mitglied (Associate Justice) des U.S. Supreme Court. Präsident Ronald Reagan machte 1981 sein Wahlversprechen wahr und ernannte mit Zustimmung des Senats die als konservativ geltende gebürtige Texanerin (geb in El Paso) zur Höchstrichterin.
Dieser Artikel ist auch in der juristischen Fachzeitschrift juridikum 2007, 171 erschienen.
Rechtsfolgen einer allfälligen Gemeinschaftsrechtswidrigkeit von § 25 Abs 3 GSpG
For further information: US Embassy

1. September 2007     
Am 31. August hielt Sandra Day O'Connor, die über 25 Jahre dem Supreme Court angehört hatte, einen Fachvortrag über die richterliche Unabhängigkeit in den USA und weltweit ("The Significance of the Indepence of Justice in the USA and all over the World") im Dachgeschoß der Wiener Rechtswissenschaftlichen Fakultät. In dieser Vorlesung beschränkte sich die Juristin, die als "zweitmächtigste Frau der USA" galt, keineswegs auf bereits gelöste Grundsatzfragen, sondern fokussierte geradewegs das heikle Thema der Rechte von Internierten, wie zB im vom Kuba "geleasten" Lager Guantanamo.
Dieser Artikel ist auch in der juristischen Fachzeitschrift juridikum 2007, 171 erschienen.
Rechtsfolgen einer allfälligen Gemeinschaftsrechtswidrigkeit von § 25 Abs 23 GSpG
For further information: US Embassy

1. August 2007     
Dem Spielbankkonzessionär kann eine allenfalls gemeinschaftsrechtlich bedenkliche Rechtslage nicht derart zugerechnet werden, dass ihn eine Schadenersatzpflicht deshalb trifft, weil er sich gerade an die Vorgaben dieser nationalen Rechtslage gehalten hat. Andererseits muss sich der Staat für eine von ihm gesetzte, allenfalls nicht gemeinschaftsrechtskonforme Bestimmung verantworten. Allfällige Schadenersatzansprüche eines ausländischen Spielers wären somit gegen die Republik Österreich geltend zu machen.Rechtsfolgen einer allfälligen Gemeinschaftsrechtswidrigkeit von § 25 Abs1 3 GSpG

16. März 2007     
Anfang März dieses Jahres wurde das lang erwartet EuGH Urteil in der Sache Placanica u.a. (Rs C-338/04) zum italienischen Glücksspielmonopol verkündet. Wie ist die aktuelle EuGH Judikatur zu deuten?EuGH Urteil Placanica: Glücksspielmonopol gemeinschaftsrechtskonform

16. Jänner 2007     
Zahl der Spielsüchtigen steigt im südlichsten Bundesland markant anNegativfolgen des kleinen Glücksspiels in Kärnten

16. Jänner 2007     
Anrufer äußern Sorgen bezüglich SpielerschutzZFG zu Gast bei Ö1

1. Dezember 2006     
Am 4.11.2006 fand im Siemens Forum Wien unter dem Vorsitz von Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller und Prim. Univ.-Prof. Dr. Herwig Scholz sowie der Beteiligung namhafter Experten sowohl aus medizinischen als auch psychologischen Bereichen der Glücksspiel- und Spielsuchtforschung im Rahmen der interdisziplinären Veranstaltungsreihe State of the Art eine Veranstaltung mit Referaten und Diskussionen zu den medizinischen und therapeutischen Aspekte der Spielsucht statt.Veranstaltung State of the Art: Medizinische und therapeutische Aspekte der Spielsucht

1. Dezember 2006     
Der EuGH hat mit dem Urteil Gambelli (EuGH Rs C-243/01) eindeutige Aussagen zur Zulässigkeit von Wett- und Glücksspielmonopolen getätigt. Jedoch wird gerade dieses Urteil zu unrecht oftmals als Rechtfertigung für eine Liberalisierung des Glücksspiels in den EU-Mitgliedstaaten herangezogen.Gambelli einfach erklärt

31. Juli 2006     
Die neuste Publikation des Zentrums für Glücksspielforschung zu aktuellen Fragen des GlücksspielrechtsGerhard Strejcek (Hrsg): Glücksspiele, Wetten, Internet und Automatenspiele

26. April 2006     
Anlässlich des Rechtsstreits um die Bewilligung von 2500 Spielautomaten in Niederösterreich, erscheint es geboten, die Auswirkungen des sog "kleinen" Glücksspiels mit Automaten näher zu untersuchen.Psychologische Auswirkungen der Ausweitung des Angebotes an 'kleinen' Glücksspielautomaten

7. Feber 2006     
Aus Anlass verschiedener Pressemeldungen der letzten Wochen erscheint uns eine Klarstellung zum Anwendungsbereich des § 25 Abs 3 GSpG sowohl vor als auch nach der GSpG-Nov 2005 angebracht.Keine Diskriminierung von EU-Bürgern durch § 25 GSpG

24. Jänner 2006     
Nach Strafanzeige des Kantons Zürich hat das Statthalteramt mit Urteil entschieden, dass die von TV-Sendern veranstalteten Glücksspiele via TV gegen das Schweizer Lotteriegesetz verstoßen.Schweizer Urteil gegen TV-Glücksspiele

13. Dezember 2005     
Nach jahrelangen Diskussionen in der Lehre und Praxis liegt nun endlich eine Entscheidung des VwGH vor, welche dem Tauziehen der Argumente ein Ende bereiten möge (VwGH 8.9.2005, 2000/17/0201).VwGH entscheidet: Poker ist ein Glücksspiel!

10. November 2005     
Mit der GSpG-Nov 2005, BGBl I 105, wurde § 25 Abs 3 GSpG, welcher die Kernbestimmung für den Schutz des Spielers beim Besuch von Spielbanken ist, in maßgeblichen Punkten geändert.Spielerschutz-Neu im GSpG

10. November 2005     
Auf der rheinland-pfälzische Landessportkonferenz warnt Innenminister Karl-Peter Bruch (SPD), dass bei Liberalisierung des Glücksspiel- und Sportwettenmarktes, der deutsche Sport finanzielle Probleme befürchten muss.Deutscher Landessport bangt um Sportförderung

20. Oktober 2005 - 14:31    
Es wurde bereits mehrfach in den Medien angekündigt, nun ist es fix. Ab ersten Oktober 2005 ist in Wien das so genannte "Hütchenspiel" explizit verboten.Hütchenspieler müssen den Hut nehmen

14. Oktober 2005 - 14:31    
Der jungenhafte Stuart Ungar spielte alle Gin- und Pokerspieler in Las Vegas an die Wand, zuletzt leider auch sich selbst (*8.9.1953 + 22.11.1998), wie eine neue Biografie zeigt.Der größte, kleinste Pokerspieler

4. Oktober 2005 - 13:23    
The Internet, which allows gamblers to play anytime and anywhere, has fed a mania for poker. The World Series of Poker has taken place in Las Vegas such as every year in July 2005 - the biggest and most exciting card games tournament. Although illegal gaming and betting is emerging in the United States there is still a large number of questions in the field of Electronic Gaming that remain unsolved.Verein für Konsumenteninformation bringt Klage gegen Lotto-Werbeanrufer ein